Kurzrezension – Antje Bremer: „Der Aufbruch: Geschichten aus der Eulenfeder“


Titel:
 „Der Aufbruch: Geschichten aus der Eulenfeder“

Autorin: Antje Bremer

Erscheinungsdatum: 20.01.2021

Seitenzahl: 14 Seiten

Triggerwarnung: Körperliche Gewalt, körperliche Behinderung (von der Autorin selbst angegeben)

Bewertung: 4 / 5

Bewertung: 4 von 5.

Zum Werk

Hallo ihr Lieben! Ich lese momentan noch an einem anderen Buch, wo sich der Lesefluss leider als schleppend und etwas ermüdend herausgestellt hat. Die Rezension wird dann wohl etwas negativ und frustriert ausfallen… Aber in der Zwischenzeit habe ich noch eine Kurzgeschichte von einer ehemaligen Kommilitonin und Bloggerfreundin, Antje von buecherbombe, gelesen, die vor einigen Tagen dieses kleine, winterliche Werk als Ebook veröffentlicht hat. Und das Cover gefällt mir sooo sehr! Ich mag die Farbe blau sowieso total gern und das Bild vermittelt die eisige Stimmung richtig gut.

Hier kurz die Inhaltsangabe:

Die jungen Abenteurer Leif und Soren (die einander nicht abgeneigt sind) verirren sich in der Wildnis, eins ihrer Pferde verletzt sich am Bein und dann zieht auch noch ein Schneesturm auf. Von den hungrigen Wölfen im Wald ganz zu schweigen! Jetzt heißt es zusammenhalten …

(Diese Kurzgeschichte erscheint im Rahmen der AutorsChallenge von Lima.)

Antje Bremer: „Der Aufbruch: Geschichten aus der Eulenfeder“ (Quelle: www.amazon.de)

Mir hat dieser Ausflug ins verschneite Nordeuropa gut gefallen und die Kurzgeschichte ist genau richtig für einen frostigen, dunklen Winternachmittag. Die beiden Protagonisten, Leif und Soren, sind mir positiv durch ihre für den Mainstream eher ungewöhnlichen Eigenschaften aufgefallen (queer und einer von ihnen mit Lähmungen), was sie sehr divers und interessant, aber nicht weniger stark macht! Antje hat vor ein paar Wochen auch einen guten Blogbeitrag über Diversität in Büchern veröffentlicht (dafür geht’s >hier entlang<). Außerdem spielen Pferde und die Verbindung von Mensch und Tier eine große Rolle, was mein inneres Pferdemädchen auch sehr erfreut hat. Die gegenseitige Anziehung zwischen den beiden wird hier eher noch angedeutet, lässt aber darauf schließen, dass sich die Gefühle in Zukunft noch stärker entwickeln werden.

Ich hätte mir gewünscht, dass einige Aspekte der Umwelt und der Umgebung, in die ich mich ansonsten sehr gut hineinfühlen konnte (besonders in den verlassenen, mit Wölfen bevölkerten Wald), ein bisschen ausführlicher dargestellt worden wären. Zum Beispiel das Dorf und das gesamte Setting dieser nordeuropäischen Welt. Ein paar längere Dialoge hätten Leif und Soren noch lebendiger gemacht, zumindest für meinen Geschmack. Aber da die Autorin auf ihrem Instagram-Account verraten hat, dass sie eine Reihe aus dem Projekt machen möchte und wir nicht das letzte Mal etwas von Leif und Soren gelesen habe, bin ich in der Hinsicht zuversichtlich für die nächsten Teile und dafür mit an Bord. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen für den winterlichen Ausflug!


Falls ihr die Kurzgeschichte lesen möchtet, könnt ihr sie >hier< als Ebook erwerben. Als „kindleunlimited“-Kunden könnt ihr die Geschichte außerdem kostenlos lesen.

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Ein Gedanke zu “Kurzrezension – Antje Bremer: „Der Aufbruch: Geschichten aus der Eulenfeder“

  1. Auch hier nochmal vielen lieben Dank für deine Rezension! Es freut mich sehr, dass dir meine kleine Geschichte so gut gefallen hat. *-* Und keine Sorge, bald gibt es Nachschub! Ich habe nämlich schon eine Idee für die nächste Geschichte aus der Eulenfeder 🙂

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