#AwesomeBloggerAward

Die liebe Judith von mutigerleben.wordpress.de hat mich hier für eine Aktion markiert, bei der ich gern mitmachen werde. Vielen Dank, liebe Judith! 🙂 Ich weiß noch nicht ganz genau, was auf mich zukommen wird, also stürzen wir uns einfach hinein!

 

Regeln, um Teil des Awesome Blogger Award zu sein:

  • Danke der Person, die Dich nominiert hat.
  • Kennzeichne den Beitrag mit #awesomebloggeraward.
  • Beantworte die Fragen, die Dir gestellt wurden.
  • Nominiere mindestens 5 Blogger und informiere diese über ihre Nominierung.
  • Gib ihnen 10 neue Fragen zur Beantwortung.

 


 

Die Fragen, die ich zu beantworten habe:

 

Was für Texte schreibst Du am liebsten? Warum diese Art?

Ich schreibe mittlerweile Kurzgeschichten am liebsten, Gedichte sind ihnen jedoch dicht auf den Fersen. Ich tue mich noch schwer, den Mut und die Ausdauer für einen Roman aufzubringen, auch, wenn bereits einer in Arbeit ist. Kurzgeschichten sind genau die richtige Länge um eine Handlung aufzubauen, die Atmosphäre und das Setting zu gestalten und trotzdem noch ein Ende schreiben zu können.

 

Welches sind – Deiner Meinung nach – Deine drei tollsten Beiträge?

Ich denke dabei vor allem an die beiden Beiträge, die ich als kleine journalistische Übung über das VIVID. Festival 2018 in Kristiansand verfasst habe. Ganz besonders die englische Fassung hat mich lange beschäftigt (diese >hier< und auch die >deutsche Fassung<). Leider wird das Festival in physischer Form dieses Jahr nicht stattfinden können… Eines meiner besten, poetischsten Hirngespenster ist meiner Meinung nach >dieses hier< mit dem kryptischen Titel „\/↓“. Die Bedeutung wird jedoch nicht verraten ;). Als dritten Text wähle ich >meine erste Kurzgeschichte, die in Seoul angesiedelt ist<. Eigentlich sollte das mal eine Reihe werden… Es ist die erste Kurzgeschichte für „Neon Lights“ und ich habe dafür meine Reise nach Südkorea 2019 als Inspirationsquelle genommen.

 

Bist Du schon einmal für einen Deiner Beiträge beschimpft worden?

Zum Glück noch nicht!

 

Welche Gefühle tauchen bei Dir auf, wenn Du im „Schreib-Fluss“ bist?

Tatsächlich fühle ich dabei so gut wie gar nichts. Für mich ist dieser Zustand wie eine Meditation, ein erhöhtes Bewusstsein, in welchem ich mich stückweise vom körperlichen Dasein entferne. Ich kann dann auch mal stundenlang nichts essen, trinken, auf die Toilette gehen und merke es selbst nicht. Früher hat meine ehemalige Mitbewohnerin immer mal besorgt ins Zimmer gelinst, um mich zumindest zum Trinken zu bewegen. 😀 Wenn mich die Inspiration nachts erwischt, wird auch mal das Schlafen hintenangestellt.

 

Welche Jahreszeit magst Du am liebsten? Beschreibe sie mit einem kurzen, poetischen Text.

die Haare rot, mit Kupfersträhnen

braune Augen mit letzten grünen Sprenkeln

bernsteinfarbene Sommersprossen

das Lächeln sanft, etwas wehmütig schon

ein Krönchen aus Hagebutten und Äpfelringen

Ahornblätterketten auf der Brust

reiche Ernte aus vielen Sommertagen im Herzen

einen Milchbart vom heißen Kakao

auf dem Shirt orangerote Flecken der Kürbissuppe

ein Pokal mit Federweißer in der Linken

eine Portion Zwiebelkuchen in der Rechten

 

Wie stehst Du zu Traditionen und Ritualen?

Grundlegend würde ich sagen, dass sie wichtig sind und viel Geborgenheit und Nähe vermitteln können. Ich bewundere Länder und Kulturen, die sich ihre Bräuche und Gepflogenheiten über Jahrhunderte aufrechterhalten haben. Manchmal habe ich das Gefühl, dass hierzulande viele alte Traditionen aussterben bzw. dem Konsum zum Opfer fallen (Weihnachten wurde z. B. teilweise ganz schön verhunzt). Auf der anderen Seite kann jede*r für sich selbst entscheiden, welche Traditionen und Rituale aus dem eigenen Land, der Religion, der Region und der Familie aufgegriffen und fortgeführt werden. Ich persönlich bin sehr fasziniert von Bräuchen und Ritualen, die auf Schamanismus und den Traditionen der amerikanischen Ureinwohner*innen beruhen. Auch die Walpurgisnacht hat für mich als gebürtige Harzerin eine relativ große Bedeutung. Zuletzt denke ich aber, dass Traditionen und Rituale, die eine bestimmte Religion, eine Personengruppe, ein Geschlecht oder eine Minderheit ausschließen, verletzen oder ihnen sonst irgendwie schaden, reflektiert und modifiziert werden müssen.

 

Was ist Deine früheste, positive Kindheitserinnerung?

Diese Erinnerung ist für mich das Gefühl des Sonntagabends. Meine Mutter hat mir nach dem Baden meine langen Haare geföhnt und ich habe mir eines meiner liebsten Kinderbücher, „Ein Jahr mit Familie Maus“, angeguckt, später dann auch selbst gelesen. Mein Vater hat in der Küche die Reste des Mittagessen aufgewärmt (an das Möhrengemüse erinnere ich mich besonders) und meistens bin ich pünktlich um 20:00 Uhr unten gewesen, um die Wiederholung seiner Radiosendung mit „Everything‘s Gone Green“ von New Order als Intro anzuhören, gekleidet in meinen hellrosa Bademantel. Ein bisschen hat das Essen immer nach Melancholie geschmeckt, da das Wochenende vorüber war, aber diese Erinnerung ist für mich der Inbegriff von Geborgenheit, auch wenn kaum etwas davon übrig geblieben ist.

 

Was hättest Du niemals von Dir selbst erwartet – (und es doch getan)?

Okay, eine ernste und eine nicht so ernste Antwort. Die ernste ist etwas traurig, im Nachhinein für mich aber sehr bekräftigend. 2018 habe ich zwei Mal mein Herz zwei verschiedenen Personen gegenüber geöffnet und wurde zwei Mal abgelehnt. Das erste Mal habe ich noch ganz gut verkraftet, die zweite Person war dahingehend danach ein tröstender Faktor für mich und mit ihr sah es vielversprechender aus. Ich weiß noch, wie ich zu meiner Mutter gesagt habe, dass ich nicht wisse, wie ich eine zweite Ablehnung verkraften solle. Aber sie kam und sie hat mich erstmal für mehrere Wochen in ein dunkles Loch geschupst. Ich bin wieder herausgekrochen und trotz mehrerer Rückschläge, die mir durch diese zweite Person verpasst worden sind, komplett über sie hinweg gekommen. Das war der bis dahin schlimmste Lebenskummer meines jungen Lebens und ich bin sehr froh, dass ich meine Selbstachtung und Selbstliebe dadurch nicht verloren habe, im Gegenteil.

Und die nicht so ernste Antwort: ich habe eigentlich Höhen- und Platzangst, aber in meiner neuen Wohnung gibt es ein eingebautes Hochbett… Aber ich meistere diese Hürde seit rund einem Monat sehr gut, was mich selbst überrascht hat. 😀

 

Gibt es einen Spruch/ein Zitat, der/das Dich durchs Leben begleitet?

Ich muss dabei an meinen Opa denken, der als Antwort auf verschiedene Nachrichten, Unfälle oder sonstige negativen Vorfälle außerhalb der eigenen vier Wände immer mit „Wären se mit’m Arsch zu Hause geblieben“ geantwortet hat. Recht unsensibel? Naja, ganz unrecht hatte er manchmal nicht. Die Menschheit düst viel zu oft in der Weltgeschichte herum, fliegt von Hamburg nach Frankfurt, drei Mal im Jahr in den Urlaub, jeden Sommer auf eine neue spanische Insel irgendwo… Diese Phrase von ihm hätte er, würde er noch leben, sicherlich auch hinsichtlich des Klimawandels und COVID-19 zum Besten gebracht. Mittlerweile benutzen wir sie als Running Gag und ich rufe mir dadurch regelmäßig die Schönheit meiner eigenen Heimat, Thüringen und dem Harz, ins Gedächtnis. Zuhause ist es auch schön, man muss nicht immer wegfahren.

 

Was war die beste Entscheidung, die Du im letzten Jahr getroffen hast?

2019 war wahrlich nicht das beste Jahr, welches ich bis jetzt erlebt habe. Eine Entscheidung, die bis in den Oktober 2018 zurückreicht, war der Plan, mit meiner besten Freundin nach Seoul zu fliegen. Und das war definitiv mit eine der besten Entscheidungen, die ich bis jetzt getroffen habe. Nicht nur habe ich direkt ein Konzert meiner liebsten koreanischen Rock-Gruppe mitnehmen können. Auch waren zeitgleich zwei andere Freundinnen von uns vor Ort und wir konnten viel zu viert unternehmen. Und 2020 hat uns noch mehr Dankbarkeit gelehrt, denn hätten wir noch ein Jahr länger mit der Reise gewartet, wäre sie schon nicht mehr möglich gewesen…

 


 

Meine Nominierugen

 

Katha von kathakritzelt.com (natürlich erst, wenn sie aus ihrem Urlaub zurück ist 🙂 )

Luna von lebensbetrunken.wordpress.com

Larissa von wordsowl.wordpress.com

Tilly von lonelytilly.wordpress.com

Antje von buecherbombe.wordpress.com

Felicitas von felicitassturm.wordpress.com

Linda von lindasxstories.wordpress.com


 

Und hier sind eure Fragen:

 

Welche Inspiration in deinem Alltag war so groß, dass du dich sofort hingesetzt und geschrieben hast?

Wie würde dein Pseudonym als Autor*in lauten oder hast du bereits eins?

Wenn du bereits welche gelesen hast: Welche ist die interessanteste Autobiografie, die du gelesen hast?

Welche Stadt wäre für dich der ideale Schauplatz für deinen ganz eigenen Roman?

Die schönste Bibliothek, in der du bis jetzt gewesen bist?

Hörst du Musik beim Schreiben und wenn ja, welche?

Ein Fandom, welchem du während deiner Teenager-Zeit angehört hast?

Welche originalen Schauplätze von Romanen oder Buchreihen hast du bereits besucht?

Der Ort, an dem du am häufigsten schreibst (auch, wenn es vielleicht nicht dein liebster Ort zum Schreiben ist)?

Zu guter Letzt eine Frage, die ich strenggenommen geklaut habe: Was war dein letzter Fehlkauf? (Zufällig hier noch jemand Hacki? :D)

3 Gedanken zu “#AwesomeBloggerAward

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